Was würde passieren wenn wir Kontakt mit Aliens aufnehmen würden

  • Hey,
    ich hab mir mal die Frage gestellt was eigentlich passieren würde, wenn wir plötzlich Kontakt mit Aliens in irgeneiner Form hätten, sei es nun ein aufgeschnapptes Signal oder gleich der Fall von jedem Hollywood Steifen das die Aliens 5 Meter vor der Erde Parken und erst dann bemerkt werden.
    Ich würde ganz gerne mal ein wenig mit euch rumfantasieren und disskutieren was wohl passieren könnte wenn wir Kontakt zu Aliens hätten & wie der Kontakt zu Stande kommen könnte, vor allem abseits der offiziellen Protokolle die es ja durchaus gibt, aber auf keinen Fall funktionieren werden (denke ich zumindest).
    Hoffe das ihr fleißig in die Tasten haut und mal eure Ansichten dazu schreibt :D

  • Also ich hoffe ja immer noch das der Erste Kontakt im Jahre 2063, mit Spitz ohrigen und sehr Logisch denkenden Aliens kurz nach dem ersten Überlichtgeschwindigkeitsflug der Menschheit stattfindet. Naja gut, genug Star Trek Fanfantasien.


    Ich denke es gibt zwei mögliche Szenarien wie sich die Menschheit verhält,
    1. Die Menschheit sieht sich endlich als großes ganzes und legt endlich mal diese Kriege aus eigentlich Kindischen Gründen wie " Der glaubt nicht an den selben Gott wie ich" nieder, oder
    2. Die Menschheit fällt in eine Massenhysterie, einzelne Staaten wie Russland oder die USA, aber auch China und Iran und eigentlich alle anderen wollen verhindern das ein Staat durch den Kontakt zu mächtig wird und führen einen Verbitterten Krieg.

    "Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird"
    Altes Klingonisches Sprichwort

  • Wenn sie uns biologisch ähnlich sind wird das grauenvoll weil wir uns dann erstmal gegenseitig mit dem anstecken was unsere Ökosysteme die letzten paar Millionen Jahre ausgebrütet haben :D



    Auch so wäre eine Landung kompliziert genug, weil jeder was anderes machen würde:
    Einige würden mit Plakaten hinrennen, andere würden versuchen selfies zu machen, wieder andere sind evtl dumm genug schüsse abzugeben.


    Eine militärische Schutzzone und eine schier endlose geduld der außerirdischen wäre da schon gut...


    Ich hab mir über die Jahre viele gedanken dazz gemacht und es gibt so viel was bei nem direkten Kontakt in die Hose gehen kann...




    Beim viel wahrscheinlicherem Funkkontakt wäre es wichtig das man versucht als eine Instanz (die der Menscheit) aufzutreten.
    Aber nur "skypen" ist auf dauer auch nix :D

  • Ich teile da die Vermutung wie eim Vorredner,


    2. Die Menschheit fällt in eine Massenhysterie, einzelne Staaten wie Russland oder die USA, aber auch China und Iran und eigentlich alle anderen wollen verhindern das ein Staat durch den Kontakt zu mächtig wird und führen einen Verbitterten Krieg.


    desshalb, weil ich glaube das die Menschheit an seinem Höhepukt der Entwicklung angekommen ist. Geistesgrößen wie Einsten haben unser Verständnis für so wunderbare Dinge geebnet, damals! Unser größtes Vermächnis an die nächsten Generationen DSDS, Jungelcamp, zerstörtes Ökosystem, Geldgier, Oberflächlichkeit, geistig behinderte Menschen (geistig behindert im Sinne zu glauben "Gute Schulnoten = Intelligenz) usw.


    Da ein Organismus, der durch das All reisen bzw wenn auch nur in der Lage ist mit uns Kontakt aufnehmen kann warscheinlich wesentlich weiterentwickelt ist, wird er schnell wieder den Kontakt abbrechen (denn sie wissen was sie tun) , warten bis wir uns selber geschreddert haben, den Planeten erobern und wieder instandsetzen, unsere Überreste studieren und zu dem Ergebnis kommen "Vollidioten".


    Zu dem Schluss würde ich nach aktuellen Geschehnissen kommen.
    Trotzdem hoffe ich wie in einem Porno auf ein Happy End, mit heiraten und so :facepalm: .

    In meiner Badewanne bin ich der Kapitän, aufgrund des Größenunterschieds zur Dusche dort schon Admiral. :facepalm:

  • Ich persönlich frag mich nur ob eine Außerirdische Spezies die so intelligent ist Raumschiffe zu bauen die bis zu uns reisen können überhaupt an einem Krieg interessiert währen, die einzige Ressource die die Erde besitzt und mehr als alle anderen Planeten hat sind Organismen, sogar Wasser hat die Erde weniger als alle anderen Himmelskörper, von selten Erden noch garnicht angefangen und dann währe die Frage natürlich wofür bräuchten die Aliens die Organismen.
    Das alles ist natürlich von einem sehr aus meiner Subjektiven Sicht als Objektiv betitelten Ansichten gesehen, denn mögliche Extra Terrestische Lebensformen könnten natürlich das verlangen haben wie kleine Kinder die Schmetterlinge fangen, nur halt in etwas größerem Maßstab.
    Der offizielle Plan beim eindringen von außerirdischen Objekten sieht im übrigen vor dieses mit Kampfjägern abzufangen und auf eine kleine Insel zu lotsen, dort muss die Überspezies in ihrem Schiff erstmal warten bis Forscher geklärt haben ob die Spezies in Biologischer Art für uns gefährlich sein kann und dann könnten die Aliens aussteigen und es würde zu ersten Kommunikations versuchen kommen.
    Das das nicht funktionieren kann brauch ich wohl nicht dazu sagen oder ?

  • ich unterstützte da dany's theorie mit den indianern



    und das mit den krankheiten ... nur halt auch umgekert ...


    und ich denke mal wer so gut ist durchs all zu reisen wird auch ne halbwegs flexible medizien haben. eher werden wir durch mitgebrachtes zeugs zu grunde gehen



    siehe indianer ;)

  • Ich vermute mal: Wenn es nur zu einem Funkkontakt oder einem Signal kommt dann wird davon kaum jemand erfahren. Zu groß ist die Gefahr von Massenpanik etc. Sowas würde also zu 99,99% erstmal unter Verschluß gehalten.
    Erst wenn es nicht mehr zu verbergen ist wird man uns das dann mitteilen. Reaktionen? Ich hab keine Ahnung. Immerhin gab es nichts vergleichbares auf der Erde mit dem man sowas messen könnte. Zumal es dann ja nicht nur einen kleinen oder größeren Bevölkerungskreis betreffen würde sondern alle Menschen.

  • Erstmal werden Aliens wenn sie uns Feindlich gesonnen sind einen Scheiß auf die Jäger geben und schon gar nicht warten bis unsere Wissenschaftler denen das go zum Aussteigen und Krieg führen geben.


    Und wenn sie Freundlich sind werden sie das Risiko von Erkrankungen kennen, davon gehe ich mal aus wer Raumschiffe Baut weiß auch was Viren un Co sind. Und schon allein zum Selbstschutz Raumanzüge tragen.


    Zudem kämme dann wieder wem gehört die Insel? Gehört sie den USA werden Russland und China nicht mitspielen, gehört sie Russland machen die USA nicht mit. Kleine Staaten wie die in Afrika und Südamerika haben nicht die nötige Infrastruktur/ bzw. die Mittel.
    und gut die Schweiz ist neutral leidet aber aufgrund ihrer Geografischen Lage unter chronischen einsame Inselmangel.


    @ Cheesecake zumindest das Seti Programm würde ein Solches Signal nach Bestätigung umgehend Öffentlich machen, mit der Begründung: "Ein Solches Signal währe nie ein einen einzelnen Staat, eine einzelne Organisation oder gar nur an eine Person gerichtet sondern immer an die Menschheit als ganzes. Daher gehört ein solches Signal der gesamten Menschheit". Inhaltliches Zitat vom Chef des Seti Programms aus einer N24 oder ntv Doku.

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  • Na ja - die SF-Literatur ist ja voll von diversen Szenarien wie so ein Erster Kontakt ablaufen würde.


    Ich persönlich "glaube" ja - das die Erde und damit die Menschheit unter einer Art "Quarantäne" steht - faktisch sind wir
    als gesamte Rasse einfach noch zu unreif für die Folgen einer Kontaktaufnahme.


    Die SF-Literatur der 60er und 70er Jahre im "Osten" war sehr optimistisch - faktisch waren alle "Fremden" immer sehr freundlich
    zu den Erdlingen...
    ..im "Westen" dagegen in der Regel extrem pessimistisch - oft genug verkörperten die Ausserirdischen die Ängste vor den "bösen Kommunisten"
    Erst mit StarTreck löste sich das teilweise auf.


    Die Entwicklung der Raumfahrt spiegelt auch indirekt den Erwartungshorizont wider - auf welcher Entwicklungsstufe wir auf eine ausserirdische Zivilisation treffen würden.


    Am Anfang ging man davon aus - dass man recht zügig das heimische Sonnensystem erforschen bzw. auch besiedeln würde - entsprechend schnell hätte man auch
    die Antriebe für Reisen zu anderen Fixsternen entwickelt.
    Man würde ergo auf Zivilisationen ähnlich unserer treffen.


    Im Laufe der Jahre erkannte man - dass es von der Theorie/Hypothese eines lichtschnellen Antriebes zu dessen technischer Umsetzung doch noch sehr sehr weit ist...
    ..auch zog zunehmend die ökonomische Komponente ein.
    Eine Zivilisation die die Kluft zwischen den Sternen überwinden konnte müsste also technisch UND ökonomisch DEUTLICH weiter als die aktuelle Menschheit sein.


    Und warum sollten genau diese dann einen Kontakt zu solchen "Primitivlingen" aufnehmen wollen??


    Erobern wegen Rohstoffen??
    Warum denn??
    Die leicht zugänglichen haben wir selbst in 5000 Jahren technischer Zivilisation nahezu komplett selbst abgebaut - wir halten heute Erze mit weniger als 5% Metallgehalt für super toll.


    Dabei ist das Sonnensystem voll mit Himmelskörpern auf denen sich solche Rohstoffe deutlich leichter gewinnen lassen würden...
    ..vorallem für jemanden der nicht schon an einem Flug zu einen nahen Nachbar-Planeten seit 50 Jahren "herum fummelt"!


    ;P

  • Ich gehe der Sache eher pragmatisch vor und lasse mich von Science-Fiction Filmen überhaupt nicht beeinflussen.


    Wenn man vom Ursprung der Erde ausgeht und die unglaublichen Zufälle betrachtet wie Leben enstanden ist/sein könnte, so gleicht dies eigentlich einem sehr grossen Wunder oder einem 6er im 6er beim Lotto. Demzufolgen komme ich als streng katholischer Christ zu der Erkenntnis, dass es kein weiteres intelligentes Leben im Universum geben kann und darum auch nie zu einer Kontaktaufnahme kommen wird.


    Das Universum ist zwar riesengross, wodurch man schnell geneigt wird zu glauben, die Chancen auf eine zweiten Erde (mit intelligentem Leben) wären vorhanden. Wenn man aber das Ganze genauer betrachtet und die nötigen Bedingungen für Leben aufzählt, so bleibt in der Summe nur die Erde als einzige richtige Lösung übrig. Wir sind das Resultat eines seltenen Quantenereignisses, welches bis dahin nur in der Theorie bestand. Synonym: Kann man durch eine Wand gehen, wenn man unendlich viele Versuche und unendlich viel Zeit bekommt? Ja natürlich! Die Erde und das Leben hatten hier also nur unverschämtes Glück. :]


    Wer sich mit dem Thema (Ausserirdische) etwas genauer auseinander setzten möchte, dem empfehle ich dieses Buch "Die Physik des Unmöglichen" von Michio Kaku. Diesen Herren werdet ihr wahrscheinlich sogar kennen, da er auch in N24 Dokus zu sehen ist. http://www.amazon.de/Die-Physi…itmaschinen/dp/3498035401


    Bedingungen für Leben:


    http://www.oekosystem-erde.de/html/erde_leben.html


  • Die Bedingungen für Leben sind aber auch nur für das was wir als Leben kennen.
    Es wurde schon Leben an Orten gefunden, da hätte niemand Leben erwartet.


    Rein von der Wahrscheinlichkeit her muss es eigentlich noch irgendwo in diesem riesen Universum Leben geben. Ob das dann auch intelligent ist, ist wieder eine andere Frage.
    Allerdings dauert es erstmal ein paar Millionen Jahre bis sich aus einfachen Zellen intelligentes Leben entwickelt und ob das dann auch bestehen kann steht auf einem anderen Blatt.


    Damit wir also Kontakt mit "Aliens" aufnehmen können, müssen die in Ihrer Entwicklung entsprechend so weit sein um mit uns Kontakt aufnehmen zu können.
    Wenn wir "Pech" haben sind die anderen schon ausgestorben oder noch nicht weit genug entwickelt.
    Ich warte allerdings jeden Tag auf neue Hinweise für ausserirdisches Leben. :wink:

  • Für mich stellt sich die Frage ob wir überhaupt sinnvollen Kontakt mit den Außerirdischen aufnehmen könnten.


    Denn wie unterhält d dich mit jemandem der nicht einmal nicht nur deine Sprache nicht spricht sondern von der Biologie ganz anders aufgebaut ist und sie sich z.b. im Ultraschallbereich unterhalten, oder komplett anders kommunizieren, z.b. nur über Duftstoffe. Und das mit dem Landen ist so eine Sache, denn es kann sein, dass sie von einem Planeten mit viel größerer oder viel schwächerer Gravitation kommen. Es liegt zudem nahe, dass Unsere Atmosphäre für Die Außerirdischen leicht bis schwer toxisch ist. Das würde heißen alles außer kleinen Stippvisiten beiderseits ist nicht drin. Deswegen halte ich auch eine Austausch von Krankheiten für unwahrscheinlich.


    Um auf die "offiziellen Protokolle" zurück zu kommen, ich bezweifle, das ein Großteil der Nationen dieser Welt einen Plan für das Auftauchen von Außerirdischen hat.


    Was auch gerade nicht hilf, ist das Irdisches Recht nicht für einen Außerirdischen gilt, d.h. ein Außerirdischer wäre auf der Erde vogelfrei. Ich könnte mir daher auch gut vorstellen, das, sollten Außerirdische auftauchen, es ein Paar von der Jüngeren Sorte sind die als irgendwelche Mutprobe auf der Erde Landen. Irgendwann tauchen dann ein paar griesgrämige Vogonen auf und knallen uns einen staple Dokumentente auf den Schreibtisch, diese müssen wir in bester Vogonenmanier mehrfach unterschreiben, und in sechsfacher Ausführung abgeben, zwei Exemplare gehen nach mindestens 2 Jahr mindestens 50 gestempelt und ebenso häufig von anderen Stellen unterschrieben an uns zurück. Wir würden wahrscheinlich nicht einmal einen Präsentekorb erhalten.

    Möchten sie unqualifizierte Kommentare aus dem Off abbonieren?


    [x] Ja, bitte!


    [ ] Nein, danke.


    und 5000 UEC für jeden (Refferal-Code: STAR-X2JS-6VS5)

  • Für mich stellt sich die Frage ob wir überhaupt sinnvollen Kontakt mit den Außerirdischen aufnehmen könnten.


    Diese Frage hat sich aus der polnische Autor Stanislaw Lem in seinem Roman "Fiasko" gestellt...
    ..und diese recht pessimistisch beantwortet.


    Dabei war nicht die Sprache als Kommunikationsmittel das Hindernis - sondern deren komplett anderes
    System von Politik und sozialer Organisation.
    Die Ankunft der Menschen dort vor Ort mit ihren höheren technologischen Mitteln wurde als Bedrohung des
    fragilen Gleichgewichtes empfunden und entsprechend jeder Kontaktversuch sabotiert.
    :really:

  • Das Universum ist zwar riesengross, wodurch man schnell geneigt wird zu glauben, die Chancen auf eine zweiten Erde (mit intelligentem Leben) wären vorhanden. Wenn man aber das Ganze genauer betrachtet und die nötigen Bedingungen für Leben aufzählt, so bleibt in der Summe nur die Erde als einzige richtige Lösung übrig. Wir sind das Resultat eines seltenen Quantenereignisses, welches bis dahin nur in der Theorie bestand. Synonym: Kann man durch eine Wand gehen, wenn man unendlich viele Versuche und unendlich viel Zeit bekommt? Ja natürlich! Die Erde und das Leben hatten hier also nur unverschämtes Glück.


    Schwierig - schwierig darauf zu antworten ohne eventuelle religiöse Gefühle zu verletzen
    :really:


    Unser Denken ist immer noch extrem "geo-zentristisch" - zwar nicht mehr so krass wie vor Jahrhunderten - aber immer noch schlimm genug.
    Kann man ja auch verstehen - wir haben derzeit nur uns selbst als Vergleichsmaßstab...
    ..bzw. wir lassen nur uns als solchen überhaupt zu.


    Das kann man recht gut als unserer eigenen Definition für "Intelligenz" sehen - die letztlich gar nicht so intelligent ist
    ;P
    Besonders schwierig wird es dann wenn es dann noch mit einer "immateriellen" Seele verknüpft wird - aber das würde dann doch zu weit führen.


    Vor 100 Jahren haben "wir" ausschliesslich nur den Menschen als intelligentes Wesen gelten lassen - konnten "wir" uns doch dadurch auch gut vom
    Tierreich absetzen - dem "wir" ja nun überhaupt nicht gehören wollten.


    Nach und nach änderten sich die Erkenntnisse darüber was denn "Intelligenz" überhaupt ist (u.a. die Fähigkeit sich selbst als Individuum zu erkennen)
    und
    man stand nun auch anderen Lebewesen eine eigene Intelligenz zu - zunächst nur hochentwickelten Säugetieren - später
    dann auch Vögeln.
    (Die Grosshirnrinde der Säugetiere gilt inzwischen nicht mehr als einzigste Möglichkeit für ein Gehirn ein "Denkzentrum" auszubilden)


    Parallel dazu hat sich in der Biologie auch der "lebensfähige Bereich" erweitert - sprich man fand heraus - dass es kohlenstoff-basiertes Leben
    z.B. auch in anderen Temperaturbereichen geben kann - als man bisher postulierte!
    Wie weit sich das letztlich dehnen lässt - darüber möchte ein seriöser Wissenschaftler heute nix verbindliches mehr sagen - könnte er doch
    spätestens nach 5-10 Jahren schon widerlegt sein.


    Man braucht heute längst keine "zweite Erde" mehr um einen lebensfähigen Planeten vor sich zu haben...
    ..und bei dem Begriff "Intelligenz" sollte man noch vorsichtiger mit "absoluten" Aussagen sein.


    Das Leben als -> Quantenzufall
    :huh:


    Das ganze Universum ist ein viel komplexerer Quantenzufall - das bissel "intelligentes" Leben ist da bloss ein BONUS
    :thumbup:


    Ich bin der Ansicht - besser -> es ist meine Weltanschauung - dass das Universum "bestrebt" ist - sich vom einfachen zum komplexen zu entwickeln.
    Aus subatomaren Teilchen entstanden im ersten Schritt Atome - später dann Moleküle.
    Das Ganze organisierte sich im weiteren als Sterne, Planeten und Galaxien.
    Aus einfachen anorganischen Verbindungen wurden organische - reine Chemie durch Biologie erweitert.
    Wozu sollte Leben entstehen wenn es nicht in der Lage wäre immer und immer wieder Intelligenz hervor zu bringen??


    Intelligenz - die sich selbst und seine Umgebung zu erkennen vermag - letztlich der ultimative Schritt des Universums SICH SELBST zu erkennen.
    8)


    Die Menschheit als einzigste Intelligenz im gesamten Kosmos wäre in meinen Augen das komplette Scheitern eines fast 14 Mrd Jahre alten Universums!

  • Strenggenommen müsste sich, wenn man ihm genug Zeit gibt, jedes Leben zu Intelligentem Leben entwickeln. Da Intelligenter sein als die anderen Spezies ein Evolotionsmäßiger Vorteil ist.


    Mittlerweile Spricht man Tieren desto höher sie Entwickelt sind eine Höhere Intelligenz zu. Menschenaffen zum Beispiel sind uns sehr Ähnlich, sie können Werkzeuge benutzen, Wale und Delfine können untereinander Kommunizieren, das sind alles Anzeichen die man Indikator für Intelligente Spezis nimmt.
    Ab einem Gewissen Evolutionsgrad denke ich kann sich eine Spezies nicht weiterentwickeln ohne eine Intelligenz auszubilden, daher gehe ich davon aus das es in dem Unendlichen Weiten da draußen noch weitere Spezies geben muss die mit dem Menschen vergleichbar sind.


    Dafür Spricht auch das man bis vor kurzem es für möglich gehalten hat auf dem Mars reste von Leben finden zu können, und jetzt mit in flüssiger Form vorliegendem Wasser durch aus auch Leben an sich möglich sein kann.
    Die NASA geht alleine in unserem Sonnensystem davon aus das auf dem Mars, der Venus, sowie die Monde Europa, Ganymed, Kallisto, Titan die Möglichkeit besteht das dort Leben existieren könnte/konnte. So und jetzt Rechnet das mal auf alle Sonnen in unsere Galaxie hoch. Selbst wenn 50 % von denen gar keine Planeten hätten und unser Sonnensystem überdurchschnittlich viele dürfte man auf eine gigantische Zahl an Planeten kommen auf denen Leben existieren kann/konnte. Wenn man dann noch alle Galaxien des Universums berücksichtigt, muss einfach irgentwo Leben entstanden sein, das ist ein einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung. Kann etwas Passieren wird es auch passieren, die Frage ist nur in wie vielen Fällen, und wenn man von einer so hohen Zahl ausgeht muss die lösung einfach >1 sein.

    "Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird"
    Altes Klingonisches Sprichwort

  • Wenn man vom Ursprung der Erde ausgeht und die unglaublichen Zufälle betrachtet wie Leben enstanden ist/sein könnte, so gleicht dies eigentlich einem sehr grossen Wunder oder einem 6er im 6er beim Lotto

    Dabei muss allerdings beachtet werden, das genug Menschen im Lotto gewinnen.


    Was auch spannend ist, ist das Fermi Paradoxon. Das versucht auch eine Antwort darauf zu geben warum wir keinen Kontakt zu Aliens haben/haben werden. Gerechnet am Alter des Universums und dem anhaltenden technischen Fortschritt einer intiligenten Zivilisation sollte wir schon längst außerirdische getroffen haben. Die komplette Milchstraße lässt sich in "wenigen" Millionen Jahren kompllet kolonisieren. Das Universum ist 13,7 Mrd. Jahre alt. Wenn Leben ab nach 10 Mrd. Jahren möglich war gab es genug Zeit für eine Kolonisation

  • Gerechnet am Alter des Universums und dem anhaltenden technischen Fortschritt einer intiligenten Zivilisation sollte wir schon längst außerirdische getroffen haben.


    Bingo ^^ - genau das meine ich. Daher muss man wohl eher annehmen, dass eben intelligentes Leben doch nicht so einfach entsteht. Das Leben an sich existiert bestimmt, aber wohl eher als Mikrobe. Wenn wir betrachten, wie lange es den Menschen wirklich gibt in dieser (Ur)Form (ca. 100 Millionen Jahren) und wie lange wir gebraucht haben, bis wir an unserer jetzigen Technologie angelangt sind, dann fass ich mich an den Kopf. Wiederum haben wir den Big Bang im Fortschritt erst in den letzten 600 Jahren erlangt und noch extremer in den letzten 60 Jahren. Wenns also mal funkt, dann aber richtig ;P Daher müsste intelligentes Leben, wenn es einmal da ist, enorm an technischem Wissen wachsen, was wiederum eine Kolonialisierung zur Folge hätte.


    Zitat

    Ich bin der Ansicht - besser -> es ist meine Weltanschauung - dass das Universum "bestrebt" ist - sich vom einfachen zum komplexen zu entwickeln.


    Guter Beitrag. Hier in diesem Abschnitt gibt es aber Ungereimtheiten. Eigentlich ist genau das Gegenteil der Fall. Das Universum hat die Tendenz, in der unbelebten Welt zu immer grösserer Unordnung (Entropie) zu gelangen. Das heisst, eine Tasse die zu Boden fällt strebt nach dieser Unordnung. Um sie wieder zu reparieren, muss eine geordnete Energie aufgewendet werden. Und auch hier greift die Unbestimmtheit der Quantentheorie ein, wieso überhaupt Leben in geordneter Form überhaupt entstehen konnte.


    Zitat

    Ab einem Gewissen Evolutionsgrad denke ich kann sich eine Spezies nicht weiterentwickeln ohne eine Intelligenz auszubilden


    Interessanter Punkt. Ich denke, das Leben allgemein ist nicht dazu geneigt eine Intelligenz anzustreben, sondern ganz einfach zu überleben, durch Mutation und Anpassung. Evolution muss daher nicht automatisch auf eine Intelligenz einer Spezies enden, sondern es genügt schon, wenn diese einfach überlebt.


    Der Mensch wurde in der Vergangenheit zu so vielen Wandlungen und Anpassungen gedrängt, dass es der Evolution langsam zu blöde wurde und uns das Gehirn schenkte. Damit wir uns selbst Gedanken über das Überleben machen können ;P

  • Zitat

    Der Mensch wurde in der Vergangenheit zu so vielen Wandlungen und
    Anpassungen gedrängt, dass es der Evolution langsam zu blöde wurde und
    uns das Gehirn schenkte. Damit wir uns selbst Gedanken über das
    Überleben machen können ;P

    Dafür sollte man die glatt den Nobelpreis verleihen. :D :thumbsup:

  • Bingo ^^ - genau das meine ich. Daher muss man wohl eher annehmen, dass eben intelligentes Leben doch nicht so einfach entsteht. Das Leben an sich existiert bestimmt, aber wohl eher als Mikrobe.

    Ich will damit nicht sagen das es nicht existiert. Ich halte die Wahrscheinlichkeit das wir jemals Kontaktaufnehmen allerdings für sehr unwahrscheinlich. Anhand des Fermi Paradoxon kann man auch ableiten das eine Kolonisation von Planeten außerhalb unseres Sonnensystem in ferne Zukunft auch nicht möglich ist