Infos, Bilder und Kritik zu zukünftigen Updates

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    Zum Artikel "Hera Reborn"


    - -Trivia: Heute ist Asteroid Day!:party:
    2016 gab die ESA die AIDA (Asteroid Impact and Deflection Assessment) Mission auf. Die Mission hätte vorgesehen eine ESA Raumsonde ("Asteroid Impact Mission" = AIM) zu dem Asteroiden Didymos zu schicken, den sie Oktober 2020 erreicht hätte. Im Oktober 2022 wäre dann eine NASA Raumsonde ("Double Asteroid Redirection Test" = DART) in einen Minimond ("Didymoon") des Asteroiden Didymos eingeschlagen und dabei von AIM beobachtet worden.


    AIDA_infographic_starry_background_large.jpg

    [ https://www.esa.int/var/esa/st…arry_background_large.jpg ]


    Die NASA wollte die Mission jedoch nicht aufgeben und die ESA hat sich für eine Nachfolgemission namens "Hera" überreden lassen. Hera soll 2023 starten und 2026 bei Didymos ankommen. DART soll wie geplant im Oktober 2022 in Didymoon einschlagen und Hera wird mit Bildern, Laser und Radarmessungen die Folgen den Einschlags untersuchen.


    III - Hier (Steam), Hier (Steam Store Page) oder Hier (Twitch) kann man heute den ersten Steam Broadcast mit Scott Manley und RocketPCGaming anschauen.

    McQ6mTI.png

    I - Mit dem letzten Patch wurde auch ein Bug gefixt, durch den Kerbals in Cargobays nicht mehr vor Aerodynamischen Kräften geschützt waren

    I - Hier ein eher witziger Bug, der aber im nächsten Patch gefixt wird: Link

    I - Im nächsten Patch kann man die Transparenz von Maneuver Nodes einstellen

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    Zum Artikel "The Asteroid Miners"


    - - Trvia: Der Astrophysiker Neil deGrasse Tyson behauptete einmal "The world’s first trillionaire will be an asteroid miner.". Asteroiden stellen eine quasi unendliche Rohstoffquelle dar und sind reich an seltenen Elementen. Man unterscheidet zwischen:


    C-Typ - "Kohlenstoffhaltig", eine dunkle Farbe, bestehen aus Lehm und Silikatgestein und machen 3/4 der bekannten Asteroiden aus.
    S-Typ - "Silikathaltig", 17% der bekannten Asteroiden, bestehen aus metallischen Eisen, gemischt mit Eisen- und Magnesium-Silikaten.

    M-Typ - "Metallisch", sind die übrig gebliebenen Kerne größerer Asteroiden, die durch eine Kollision zerstört wurden. Bestehen aus Nickel, Eisen und anderen schweren Elementen.


    Wenn Asteroiden wachsen beginnen die schwereren Elemente in den Kern abzusacken ("differentiation"). Auch auf der Erde sacken alle schwereren (und seltenen) Elemente in den Erdkern ab und sind auf der Oberfläche kaum zu finden. Und genau hier wird Weltraum Bergbau interessant! Asteroiden sind wesentlich kleiner als die Erde und man muss nicht so tiefe Löcher buddeln.


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    [ http://www.mining.com/wp-conte…esh-space-mining-deal.jpg ]


    Auch wenn es sich gut anhört sind wir wahrscheinlich Jahre an Forschung und etliche Milliarden Dollar von einer profitablen Mission entfernt. Der erste Kandidat bräuchte viel Wasser und große Konzentrationen besonders seltener Mineralien. Die beiden Firmen "Planetary Resources" und "Deep Space Industries" suchen aktiv nach EROs ("Easily Recoverable Objects") nahe der Erde und entwickeln Bergbau Technologien wie z.B. ein Satelliten-Antrieb, der elektrisch Schub mit Wasserdampf erzeugt.


    Platinmetalle (Ruthenium, Rhodium, Palladium, Osmium, Iridium, Platin) wären am lukrativsten, sie werden auf der Erde in elektronischen Bauteilen, Batterien, Treibstoffzellen, Magneten, Katalysatoren, Chemikalien und vielen fortschrittlichen Materialien verwendet. Eisen, Nickel, Aluminium und Titan wären nicht profitabel, könnten aber für den Bau weiterer Weltraum Infrastruktur genutzt werden. Aus Wasser kann man mit Hydrolyse Raketentreibstoff herstellen. Langfristig können kohlenstoffhaltige Asteroiden genutzt werden um Nahrungsmittel im Weltraum anzubauen, statt sie von der Erde zu importieren.


    I - Bugfixes & der Offset der Engine Shrouds wurde verändert

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    Zum Artikel "The Ghost Particle"


    - - Trivia: Gestern gab die "US National Science Foundation (NSF)" bekannt, dass man am "IceCube" Observatorium am Südpol das erste mal hochenergetische Neutrinos aus den Tiefen des Weltraums gemessen hat. Das Observatiorium wurde 2010 eröffnet, es besteht aus 86 Detektoren, die sich bis zu 2,5km unter der Eisdecke befinden.


    IceCube-representation-640x480.png

    [ https://mappingignorance.org/2…-cube-frozen-observatory/ ]


    Ein Neutrino ist etwa so groß wie ein Elektron, aber ohne Ladung und einer winzigen Masse, sie sind darum kaum zu detektieren. Das "IceCube" Observatorium sendete nur 43 Sekunden nach der Entdeckung automatisch die Koordinaten des Ereignisses an Astronomen auf der ganzen Welt. 20 Observatorien, u.a. das Fermi Gamma-ray Weltraumteleskop suchten darauf hin den Himmel nach der Quelle der Neutrinos ab.


    Ausgemacht wurde der 4 Milliarden Lichtjahre entfernte Quasar TXS 0506+056. (Ein Quasar ist ein aktiver galaktischer Kern, der zwei Materie-Jets mit annähernd Lichtgeschwindigkeit ausstößt.) Wissenschaftler erhoffen sich von der Erforschung der Neutrinos Aufschluss über die Dunkle Materie, die ähnlich wie Neutrinos zwar Masse, aber sonst keine messbaren Eigenschaften besitzt.


    I - 1.4.5 steht bald vor der Tür :wmann:Sie beinhaltet u.a. einen Version Checker, der eine Warnung raus gibt wenn inkompatible Saves, Craft oder Mission Files gelesen werden.