Beiträge von Cheesecake

    Noch einen Newsletter zum Jahresende mit einigen Ausblicken auf das kommende, sehr vielversprechende Jahr 2019.


    Bemannte Raumfahrt:


    - Der russische Kosmonaut Sergej Prokopjew, welcher gemeinsam mit Alexander Gerst auf der ISS war, hat die Medien kritisiert. Nach dem Leck in der Soyuz-Kapsel wurde viel zu viel hineininterpretiert. So wurden über die Medien einige, teils sehr skurile, Geschichten verbreitet, z.B. dass ein Arbeiter bei der Montage mit einem Bohrer abgerutscht sei und das Loch heimlich verschlossen hätte, dass ein Crewmitglied das Loch absichtlich gebohrt hätte damit die Kapsel, und damit auch das Crewmitglied, schneller zur Erde zurückkehren solle oder dass die Kapsel sabotiert worden sei.

    Prokopjew teilte mit dass es bisher noch nicht klar sei woher das Leck stamme.

    Nach einem Druckabfall in der ISS und einer anschließenden Inspektion hatte Alexander Gerst das etwa 2mm große Leck hinter einer Wärmeisolierung im Orbitalmodul der Soyuz entdeckt und provisorisch mit Klebeband abgedichtet. Später wurde das Leck mit Epoxidharz geschlossen.


    - Der Start der Crew-Dragon oder Dragon-V2 wurde voraussichtlich auf den 17./18. Januar verlegt. Der erste bemannte Flug ist für Juni geplant.


    - Im März folgt dann der erste unbemannte Testflug von Boeing's Starliner. Der erste bemannte Flug ist für August geplant.


    Unbemannte Raumfahrt:


    - Das neue Jahr wird fulminant gestartet: Pünktlich am Neujahrstag wird NewHorizons an 2014MU69, inofizieller Name "Ultima Thule", vorbeifliegen. Das Objekt ist etwa 40x weiter von der Sonne entfernt wie die Erde. New Horizons wird damit erneut (nach dem ersten Vorbeiflug an Pluto) eine Premiere feiern denn 2014MU69 ist das erste Objekt im Kuiper-Gürtel, welches von einer Raumsonde angeflogen wird. Dabei wird New Horizons das Objekt in etwa 3500km Entfernung mit einer Geschwindigkeit von rund 50.000km/h passieren. Die Sonde soll hochauflösende Fotos aufnehmen.

    2014MU69 gibt derzeit noch Rätsel auf. Nach der Entdeckung 2014 durch das Hubble-Teleskop ging man von einem 40km großen Objekt aus. Mittlerweile geht man von einem kleineren Objekt aus. Allerdings ist das Objekt sehr hell, was im Widerspruch zur Größe steht. Man hat daher einige Vermutungen, z.B. dass es sich um ein Doppelobjekt handelt. Allerdings würde dies nicht zur sogenannten Lichtkurve passen da das Objekt mal heller und mal dunkler sein müsste. Denkbar wäre auch ein ganzer Schwarm oder eine Staubwolke.

    Genaueres werden wir spätestens am 01.01.2019 erfahren bzw. einige tage später denn die Signale von der Sonde benötigen mittlerweile rund 12 Stunden bist zur Erde.


    - Besonders interessant wird das kommende Jahr für die Mondforschung. Nachdem man den Mond nach den Apollo-Missionen vernachlässigt hat und der Mars heutzutage fast besser erforscht ist als unser nächster Nachbar, steht das Jahr 2019 ganz im Zeichen des Mondes. Gleich 4 Mondlander werden, wenn alles funktioniert, die Mondoberfläche erreichen.

    --> Die chinesische Sonde Chang'e4 wurde bereits am 07.12.18 gestartet und befindet sich derzeit in einer Mondumlaufbahn. Am 3. Januar soll die Sonde auf der Rückseite des Mondes landen. An Bord ist ein Rover. Es handelt sich bei dieser Sonde um die erste Landung auf der Rückseite des Mondes überhaupt.

    --> Am 30.Januar startet Indien die Sonde Chandrayaan-2. Auch diese wird einen Rover mitführen. Die Landung sollte auf der südlichen Hälfte der Mondvorderseite stattfinden. Genauere Missionsdetails sind noch nicht bekannt.

    --> Die Firma Moon Express möchte im Juni mit der Mission Lunar Scout MX-1 ebenfalls einen Lander starten und zum 50zigsten Jahrestag von Apollo 11 auf dem Mond landen. Dabei soll es sich um kleines Teleskop handeln welches am Südpol des Mondes landen soll.

    Moon Express oder Moon Ex war Teilnehmer des Lunar X-Prize. Gestartet werden soll auf einer Electron der Firma Rocket Labs aus Neuseeland.

    Moon Express hat für 2019 insgesamt 3 solche Flüge gebucht.

    Allerdings ist abzuwarten ob dies funktioniert denn die Electron ist eine recht kleine Rakete. Die Nutzlast zum Mond dürften höchstens einige Kilogramm betragen. Zum anderen ist die Electron insgesamt bisher erst 4x gestartet, 3x davon erfolgreich. Aber eben nur in niedrige Umlaufbahnen und mit einigen winzigen Cubesats an Bord.

    --> Mit Chang'e5 setzen die Chinesen dann voraussichlich im Dezember 2019 noch einen oben drauf und wollen eine Sonde landen, welche danach etwa 2kg Proben von mondgestein zurück zur Erde bringen soll. Mit der Mission Chang'e5Ti wurde bereits 2014 die Rückkehrkapsel getestet.


    - Auch die Asteroiden kommen im kommenden Jahr nicht zu kurz. So landen gleich zwei Sonden auf Asteroiden und sollen Gesteinsproben zurück zur Erde bringen.

    --> Die japanische Sonde Hayabusa-2, gestartet 2014, ist bereits auf dem Asteroiden Ryugu gelanden und wird voraussichtlich im Dezember 2019 den Rückflug antreten. Die Ankunft auf der Erde wird etwa 1 Jahr später erwartet.

    --> Die NASA-Sonde OsirisREX, gestartet 2016, umkreist derzeit den Asteroiden Bennu und wird voraussichtlich dieses Jahr ladnen und 2020 zur Rückkehr aufbrechen. Die Rückkehr wird für 2023 erwartet.


    - Im kommenden Jahr starten gleich zwei Satellitensysteme für unbegrenztes Internet.

    --> OneWeb: Im Februar sollen von Guyana mit einer Soyuz die ersten 10 Satelliten gestartet werden. Insgesamt sind rund 600 Satelliten geplant. Urpsrünglich ging man von einem Stückpreis von etwa 500.000 Dollar aus und plante rund 900 Satelliten. Mittlerweile sollen die Satelliten "unter einer Million Dollar" kosten, also deutlich teurer als geplant.

    --> Starlink: Das Satellitennetzwerk von SpaceX hat bereits einige Testsatelliten gestartet. Im Juni 2019 soll nun der Aufbau des Netzes beginnen. Geplant sind derzeit rund 1600 Satelliten. Dabei hat SpaceX die Orbithöhe von 1100km auf etwa 550km gesenkt. Grund: Defekte Satelliten würden innerhalb von 5 Jahren wieder in die Erdatmosphäre eintreten. Bei 1100km könnte dies Jahrhunderte dauern.

    Aus kaufmännischer Sicht aber nachvollziehbar. Und gingen denn je alle Mods beim Release einer neuen Version?

    Klar, wegen Weihnachten/Jahresende.

    Aber dann soll Squad nicht vorher erzählen dass es zukünftig alle 3 Monate ein Update gibt und dann direkt beim nächsten Update den Termin einfahc mal so vorverlegt. Jetzt haben die Modder viel Zeit in das 1.5.1-Update investiert und können nun alles in die Tonne werfen und von vorne anfangen.

    Und mal ehrlich: bei den meisten Updates haben auch die meisten Mods noch funktioniert, wenn man mal von den Meldungen zur falschen Version absieht. Zumindest bei den Partmods war das so. Lediglich bei 1.2 oder so gabs diesen größeren Bruch mit den Landebeinen/Rädern sowie den Attachnodes wo etliche Mods gestreikt haben.

    Diesmal haben die aber wohl wieder was grundlegendes bei bewegten teilen geändert, wodurch dann recht viele Mods betroffen sind.

    Aus dem englischen Forum ist zu hören dass einige Mods wohl nicht mehr funktionieren. Die Mod-Devs sind jedenfalls stinkig da Squad angekündigt hat etwa alle 3 Monate (mit vorheriger Ankündigung) ein Update zu bringen. Stattdessen haben sie jetzt vollkommen unangekündigt bereits nach 2 Monaten eines rausgebracht. Dass die 1.6 kommt war klar aber eben nicht jetzt.

    Also angefangen hab ich mit 0.90. Meine bisher umfangreichste Karriere habe ich in 1.0.4 gespielt. Dieses Savegame hab ich sogar noch und wollte es mal weiterspielen.

    Problem bei mir ist dass ich sehr viel mit Mods spiele. Folglich lade ich recht schnell eine neue Version runter und bastel und teste. Oft bin ich allein damit Wochen beschäftigt bis ich ein einigermaßen vollständiges Game habe. Und dann hab ich oft gar keine Lust mehr für ne Karriere oder es kommt mal wieder ne neue KSP-Version.

    Daher hasse und liebe ich das Game gleichermaßen.

    Leider ist aber mein Zenit in KSP seit einiger Zeit überschritten und ich spiele immer seltener. Mir fehlt einfach die Motivation und die neuen Parts bzw. overhauls ändern daran gar nichts.

    Allerdings muss ich sagen dass die Spielzeit in KSP jenseits von Gut und Böse bei mir ist. Steam zeigt mir 1700 Stunden an. Dabei hab ich KSP nur in den ersten Monaten über Steam gespielt. Darüber hinaus hat Steam nicht mehr mitgezählt. :D

    Die EINE gute KSP-Version gibts bei mir eigentlich nicht da ich mit den Stock-Parts kaum gespielt habe und auch das CommNet und den Mission-Builder nicht nutze. So gesehen hatte die KSP-Version kaum Einfluss auf mich, wohl aber bei der Wahl der Mods sowie den 64bit-Modus.

    Das mit dem "in IVAs bewegen fehlt mir schon seit langem. Wäre schon schön wenn man sich quer durch eine selbstgebaute Raumstation bewegen könnte. Gab ja mal nen Mod der das Ansatzweise umgesetzt hat. Aber leider gabs da wohl zu viele Probleme. Noch besser wäre: bewegen und bedienen können, also Interaktionen.

    Unbemannte Raumfahrt:


    - China hat am 08.12.2018 einen weiteren Rover zum Mond gesendet. Chang'e 4. Dieser soll als erstes Objekt überhaupt auf der Mondrückseite landen um diese zu erkunden. Das wird wohl deutlich schwieriger da die Rückseite bei weitem nicht so eben ist wie die sichtbare Seite sondern äußerst zerklüftet. Ankommen soll der Rover um den Naujahrstag. Besonders interessant ist dass der Rover Saatgut an Bord hat. Damit soll überprüft werden ob auf dem Mond der Anbau von Obst/Gemüse möglich ist.

    China hat große Ambitionen in der Raumfahrt und in den letzten Jahren große Erfolge gefeiert. Als nächstes wird China seine erste größere Raumstation starten. Ebenso sind ein Mars-Rover sowie ab den 30er jahren eine Mondstation geplant.


    - Insight hat auf dem Mars erstmalig Windgeräusche aufgezeichnet. Die Winde hatten wohl eine Geschwindigkeit von 5-7 m/s.


    - 2020 möchte die NASA mit dem Mars2020 ja einen weiteren Rover zum Mars senden. Nach neuesten Informationen soll dieser erstmals mit KI ausgestattet werden. Dies soll dem Rover größere Autonomität verleihen und die Einsatzzeit erhöhen. Bisher wurden die Rover ja komplett von der Erde aus gesteuert. Aufgrund der langen Signallaufzeit ist das aber recht schwierig. In Zukunft soll der Rover also nur noch angewiesen werden und den Rest erledigt er selbst.

    Mars2020 basiert auf dem Chassis von Curiosity, bekommt aber komplett andere Instrumente. Eine Besonderheit von Mars2020 wird sein dass er einen kleinen Hubschrauber mitführt. Dieser wird in der Lage sein kurze Flüge von max. 3 Minuten und einigen hundert Metern pro Tag durchzuführen.


    - 6 Jahre nach Voyager 1 hat nun auch Voyager 2 die Heliopause der Sonne verlassen und ist somit in den interstellaren Raum vorgedrungen.

    Voyager wurde am 20.08.1977 gestartet und führte gemeinsam mit Voyager 1 die sogenannte Grand Tour durch. Dabei passierte Voyager 2 Jupiter, Saturn, Neptun und Uranus und flog danach weiter.

    Beide Sonden senden noch heute Signale, auch wenn die meisten Instrumente aus Energiegründen längst abgeschaltet sind.

    Damit gehören sie zu den erfolgreichsten Weltraummissionen die je gestartet wurden.


    Bemannte Raumfahrt:


    - Heute werden 2 russische Kosmonauten bei einem EVA-Einsatz die Soyuz-Kapsel überprüfen, mit der Alexander Gerst in den nächsten Tagen zurückkehren wird. Die Kapsel gelang vor einiger Zeit in die Schlagzeilen da ein Loch im Orbitalmodul entdeckt wurde. Dadurch verlor die ISS an Atmosphäre. Das Loch wurde von der Besatzung notdürftig gestopft.

    Bei der Landung dürfte das Loch aber keine Rolle mehr spielen denn das Orbitalmodul wird vor dem Wiedereintritt abgeworfen und verglüht in der Atmosphäre.


    - Alexander Gerst hat bei seinem Einsatz die Marke von 350 Tagen im All (1. und 2. Einsatz zusammengerechnet) erreicht. Damit hat er Thomas Reiter überholt und ist nun nicht nur Deutschlands Astronaut mit den meisten Tagen in der Schwerelosigkeit sondern der gesamten ESA-Mitgliedsstatten. Er wird voraussichtlich am 20. Dezember zur Erde zurückkehren.

    Chap

    Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Bei der Soyuz kann man leider nicht genau sehen zu welchem Zeitpunkt das auftritt. Das könnte das Abschalten der 2. Stufe (Core) oder der 3. Stufe (Oberstufe sein). In beiden Fällen dürften es die Retrobooster gewesen sein. Die brennen entgegen der Flugrichtung und ziehen z.B. die 1. Stufe von der zweiten Stufe weg damit keine Kollisionsgefahr besteht.

    Alternativ könnte das auch das Nachglühen der Triebwerksglocken nach dem Abschalten sein. Im Prinzip eine optische Täuschung. Du guckst permanent auf einen hellen Punkt (Abgasstrahl). Wenn dieser erlischt sieht dein Auge erstmal weiter nur einen hellen Punkt und dann nur noch dunkel. Das Auge muss sich erst einstellen um das helle Leuchten der Triebwerksglocken zu sehen. Das liegt daran dass das Auge eine gewisse Reaktionszeit hat. Daher sieht man das Glühen erst ne Sekunde später. Gleichzeitig kühlt die Gllocke recht schnell ab und wird wieder dunkler.


    Jedenfalls sind das keine Kaltgasdüsen. Nicht dass die Soyuz keine hätte aber die sind auf die Entfernung (es lagen immerhin einige hundert Kilometer dazwischen) schlicht nicht zu sehen da zu schwach.

    Ich halte zweite Möglichkeit für wahrscheinlicher da die Retrobooster viel schneller reagieren und nicht langsam dunkler werden.


    Bei der Falcon sind das, wie woeller3 schrieb, die Kaltgasdüsen (hier sieht man auch wie schwach in Bezug auf die Helligkeit die sind), oder das was wir in KSP als RCS (Reaction Control System) kennen. Außerhalb der Erdatmosphäre gelten keine aerodynamischen Gesetze. Daher kann man nicht mit Steuerflächen steuern sondern nur mit Steuerdüsen.

    Als kleine Ergänzug: Schalte das SAS mal mit T ein. Wenn du Reaktionsräder oder einen Probecore mit ReactionWheels verbaut hast dann stabilisiert das deine Rakete. Ohne wird das schon recht schwer ohne permanentes Nachsteuern.

    Ach sooo, Das ist der G-Kraft-Messer. Der zeigt dir an welche G-Kräfte gerade auf deine Rakete einwirken. Da sollten man, zumindest wenn Kerbals in der Rakete oder im Flugzeug sitzen, nicht längere Zeit in den roten Bereich kommen. Sonst sterben die. Die Rakete selber kann bei zu hohen G-Kräften auch zerbrechen. Kann man aber beides auch ausstellen in den Einstellungen.

    Das ist also nur eine Anzeige. Die kannst du nicht direkt beeinflussen sondern nur indirekt indem du z.B. Schub wegnimmst oder bei Flugzeugen nicht so scharfe Kurven fliegst.

    Ich dachte zuerst du meinst die 8 kleinen runden Symbole links neben dem Navball (welche bei dir noch nicht angezeigt werden).


    Was heißt du bekommst keine richtige 90° hin? Muss man ja auch nicht.

    Wenn du startest dann startest du ja erstmal senkrecht (90°) nach oben. Hat deine Rakete genug Schub und ist richtig gebaut dann wird sie quasi automatisch annähernd senkrecht nach oben fliegen.

    Direkt nach dem Start (ich persönlich immer so ab einer Geschwindigkeit von 100m/s) geht man in den Gravityturn über. Das heißt: du kippst deine Rakete mit D etwa 5-10° nach Osten. Diesen Winkel dann langsam verringern bis man bei etwa 30km auf einem 45° Winkel fliegt. Hier muss man drauf achten dass man das nicht zu schnell macht sonst kippt die Rakete. Insbesondere in den dichten Luftschichten unter 10.000 Metern.

    Meist fliegt man so in 45° bis die erste Stufe ausgebrannt ist oder man die gewünschte Orbithöhe erreicht hat. 45° ist deswegen so effizient weil man gleichermaßen Höhe und Orbitalgeschwindigkeit aufbaut.

    Man kann den Winkel aber auch noch weiter verringern falls man sonst zu hoch kommen würde. So kann man mit der ersten Stufe schon einiges an Orbitalgeschwindigkeit aufbauen bevor man mit der Oberstufe den eigentlichen Orbit brennt.

    Möchte man aber nicht in einen 90° Orbit parallel zum Äquator (Sonnensynchroner Orbit) sondern z.B. in einen 45° Winkel dann dreht man mit Q und E die Rakete in den gewünschten Winkel (am besten etwas darüber hinaus, sonst kriegt man den Winkel wahrscheinlich nicht ganz hin, also wenn man z.B. in einen 45° Orbit möchte dann dreht man die Rakete etwa auf ~50-55°) und dann mit D kippen (diese Rollbewegung wird auch bei echten Raketen durchgeführt, am besten ist sie beim SpaceShuttle zu sehen). Das nennt man dann Inklination. Prinzipiell kann man die Inklination auch später noch ändern, also von einem 90° Winkel in einen 45° Winkel. Aber: Inklinationsänderungen sind dermaßen Energieraubend dass man dafür extrem viel Treibstoff benötigt. Daher: Immer vor dem Start festlegen in welche Inklination man möchte.

    Anstatt der Rollbewegung kann man auch mit W Richtung Norden oder S Richtung Süden starten. Allerdings kriegt man so meist nur die 90° Inklinationen (Nord oder Süd) genau hin. Für alle Winkel dazwischen muss man immer zwei tasten nutzen, also S + D für Südwesten. Das ist sehr tricky. Daher bevorzuge ich das Rollmanöver.


    So, jetzt hast du erstmal einiges zu lesen und umzusetzen. :D

    Du drehst ja nicht den Navball sondern dein Raumschiff. Der Navball zeigt dir nur die Lage deines Raumschiffes relativ im Raum an. Drehst du dein Raumschiff dann ändert sich auch der Navball. Wie woeller3 geschrieben hat benutzt man dazu die WASD und QE Tasten.

    Zu diesem Forge: Höre zum erstenmal diesen Begriff. Poste am besten mal ein Bild was du damit meinst.

    Zum Orbit: Wieso denkst du dass du einen stabilen Orbit hast? Ob du in einem Orbit hast oder nicht erkennst du bei einem Blick in die Mapansicht. Ist die Periapsis (Pe = niedrigster Punkt im Orbit) höher als 70km (bei KSP markiert 70km die Grenze zum Weltall) dann hast du einen Orbit.

    Im Gegensatz zur Realität gibt es in KSP keinen stabilen oder instabilen Orbit denn KSP simuliert weder einen fließenden Übergang zum Weltall (bei KSP ist die Grenze einfach bei 70 km) noch eine Hochatmosphäre und bremst dadurch Objekte im Orbit auch nicht ab. Für KSP gilt daher: Entweder man ist in einem Orbit oder man ist es nicht.


    Was genau verstehst du denn nicht beim Navball? Meinst du die kleinen Symbole links neben dem Navball? Das ist das SAS (Stability Augmentation System).

    woeller3 hat dir ja im anderen Thread nen Link zum Wiki gesendet. Guck dir das mal an. Wenn du damit nicht zurecht kommst dann schreib hier gern nochmal.

    Bemannte Raumfahrt:


    - heute sollte eigentlich eine Falcon 9 mit der Dragon CRS-16 zur ISS starten. Der Start wurde nun um einen Tag verschoben. Grund: Das an Bord befindliche Mäusefutter fing an zu schimmeln.


    - Der gestrige Start von Soyuz MS-11 war erfolgreich. Auch der kurze 6-Stunden-Anflug, welcher zum ersten mal seit 2013 wieder angewendet wurde, klappte problemlos. gestern Abend dockte dann die Soyuz an die ISS an. Damit ist der Betrieb der ISS erstmal wieder gesichert.


    Unbemannte Raumfahrt:


    - Gestern startete die Falcon 9 mit der Erststufe 1046.3 zum dritten Mal. Die Stufe landete dabei sicher wieder auf der Plattform im Meer und legte dabei eine Bilderbuchlandung hin. Möglicherweise kann die Stufe somit für einen weiteren Flug verwendet werden.

    Erstmals übertrug SpaceX auch Bilder von Mr. Stevens, dem Schiff welches für das Einfangen der Fairings modifiziert wurde. Allerdings landeten die Fairings nicht im Netz sondern im Meer. das lag daran dass dieses mal die Fairings noch in der Version 1 geflogen sind und noch kein Steuerungsupdate haben. Vermutlich wurden Mr. Stevens lediglich positioniert um die Abläufe zu üben. Bei einem der nächsten Starts wwerden dann die v2-Fairings fliegen.
    Überraschenderweise sind die Fairings diesmal aber sanft im Meer gelandet und wurden dabei nicht beschädigt/verformt wie bei den vorherigen Flügen. Lt. SpaceX versucht man diese nun zu reinigen und später noch einmal zu verwenden. Das wäre dann die erste Wiederverwendung von Fairings.


    - Osiris Rex ist erfolgreich am Asteroiden Bennu eingetroffen. Hier mal ein kleines NASA-Video zur Mission:

    https://www.youtube.com/watch?v=65FmcEASMQk

    Ja, es war schon immer so dunkel auf der Rückseite. Ist ja auch logisch weil da kein Licht hinkommt bzw. nur minimal.


    Du mußt in einen geosynchronen Orbit, also auf Äquatorebene. Dazu musst du auf Höhe der weißen Linie (Umlaufbahn von Mun) in die entsprechende Richtung brennen. Das müsste auf dem Navball das lilane Dreieck sein.
    Erstelle doch einfach einen Manövernode und führe den dann aus.

    Aber Achtung: Inklinationsmanöver kosten massiv Treibstoff. Daher werden die in der Realität so gut wie nie oder nur in geringem Maße durchgeführt. Bei dir sinds fast 90°, die geändert werden müssen. Hoffe du hast genug Treibstoff.

    Bemannte Raumfahrt:


    - Heute startet Soyuz MS-11 mit 3 Besatzungsmitgliedern zu ISS. Das ist der erste Start nach der Notlandung. Hoffen wir mal dass alles gutgeht. Wenn es wieder zu Zwischenfällen kommen sollte, ist der Betrieb der ISS ernsthaft in Gefahr.

    Der Start ist für 12:31 Uhr MEZ geplant, as Andocken an die ISS bereits für 18:36 Uhr. Man fliegt also die kurze "Route".

    Livestreams wie immer bei NASA TV und bei YT (suchen nach Soyuz MS-11)

    - Nachdem es immer wieder unfaääle und Verzögerungen gab, hat Richard Branson angekündigt dass das SpaceShip Two von Virgin Galactic möglicherweise noch vor Weihnachten einen bemannten Flug ins All durchführen soll.



    Unbemannte Raumfahrt:


    - Osiris Rex trifft heute am Asteroiden Bennu ein. Die Sonde wird bis auf 20 Meter an den500 Meter großen Felsen heranfliegen. Nach intensiver Erforschung soll dann 2020 eine Bodenprobe entnommen und diese zurück zur Erde gebracht werden.

    Bemannte Raumfahrt:


    In der bemannten Raumfahrt tut sich derzeit so einiges:


    - Das BEAM (Bigelow Expandable Activity Module) hat die offizielle Zertifizierung als Lebensraumerweiterung für die ISS erhalten. Damit sollte die Luke wohl dauerhaft geöffnet bleiben. Bisher wurde diese nur alle paar Wochen geöffnet.

    - Soyuz MS-11 sowie die zugehörige Trägerrakete wurden montiert. Der Start ist für den 03.12.18 geplant und soll 3 Astronauten/Kosmonauten zur ISS bringen. Nach dem Absturz von MS-10 und dem Loch im Orbitalmodul von MS-09 haben die Russen nun scheinbar strengere Kontrollen eingeführt. Um das auch zu demonstrieren, wurden die Kontrolleure beim Video des Zusammenbaus (die Russen zeigen den Zusammenbau schon länger) speziell in Szene gesetzt.
    Wir hoffen mal dass der Start diesmal gelingt udn alle 3 Astronauten/Kosmonauten heil an der ISS ankommen.

    - Boeing's CST-100 Starliner geht in die Endmontage. Das Demonstrator Vehicle für den unbemannten Erstflug ist fast fertig, ebenso wie die Atlas V, welche den Starliner starten soll. Dabei handelt es sich um die Version Atlas N22. Dabei wird auf der Atlas auch erstmals die Centaur Oberstufe mit 2 RL-10 Triebwerken eingesetzt (DEC = Dual Engine Centaur).

    Gestartet wird voraussichlich Mitte 2019.

    - Der erste unbemannte Start einer Crew-Dragon von SpaceX zur ISS wurde auf den 07.01.2019 festgelegt. Die Kapsel wird an der ISS andocken und 2 Wochen dort verbringen bevor sie wieder zurückkehren wird. Später im Jahr wird es den Flight-Abort-Test geben und voraussichlich im September den ersten bemannten Flug zur ISS.

    - Vor etwa 2 Wochen wurde das europische Servicemodul für das amerikanische Raumschiff Orion abgeliefert. Das European Service Modul, kurz ESM, wurde dabei von Airbus Defence & Space in Bremen gebaut.

    Europa erhofft sich somit den bemannten Zugang zum Mond an der Seite der Amerikaner.
    Ich persönlich bin ja immer noch skeptisch eingestellt zu Orion + SLS da beides viel zu teuer wird. Nach jetzigem Stand soll ein Start des SLS mindestens 800 Millionen bis 1 Milliarde kosten (ohne Orion). Und damit ist nur die Standardversion gemeint, welche maximal in den Erdorbit starten kann. Eine Mondversion dürfte ncoh viel teurer werdern.


    Unbemannte Raumfahrt:


    - Voraussichtlich am 02.12.18 startet eine Falcon 9 unter anderem mit einem deutschen Satelliten: Eu:CROPIS. Es handelt sich dabei quasi um einfliegendes Gewächshaus. Der Satellit kann in Drehung versetzt werden und somit die Graviatation auf dem Mond oder dem Mars simulieren. Damit will man testen wie sich Pflanzen beim Wachsen verhalten.

    Erstmals wird dabei auch eine Falcon 9 zum dritten mal verwendet. Dazu wird der erste überhaupt geflogene Block-5-Booster,1046, benutzt, welcher durch diesen dritten Start die Nummer 1046.3 erhält.

    Vorherige Flüge dieses Boosters:

    - 1046.1: 11.05.18, Kommunikationssatellit Bangabandhu 1

    - 1046.2: 07.08.18 Telekommunikationssatellit Merah Putih

    Moin,


    ich mache mal einen Thread für allgemeine Nachrichten in der Raumfahrt auf und versuche regelmäßig Nachrichten in Kurzfassung zu posten, sofern es jemanden hier interessiert.

    Ich bezweifle dass KSP das von selbst ändert. KSP setzt das Rootpart beim setzen des ersten Parts fest und ändert dies nicht eigenständig. Jedenfalls hab ich so einen Bug weder je selbst gesehen noch davon gehört. Ich vermute eher dass du auf den Button kommst mit welchem man das Rootpart selbst ändern kann.

    Also wenn sich das Rootpart verändert hat dann kannst du dieses auch jederzeit wieder in irgendein x-beliebiges Teil ändern. Dafür ist der Button da. Und sollte sich die Rakete beim Ändern drehen dann ist das ja auch kein Problem: Einfach das Rootpart markieren und dann die ganze Rakete wieder in die richtige Richtung drehen, fertig.