Jeb's Rückkehr (Teil 1)

8) J E B 8)


Gelangweilt trat Jebediah Kerman gegen einen Stein der gerade eben so unschuldig vor ihm im Munstaub lag. Durch die geringe Schwerkraft segelte der Stein 30m weit und knallte gegen den leeren treibstofftank der er dafür verantwortlich Machte hier seit einem Monat herumsitzen zu müssen. Sekunden bevor er sein Mungefährt aufsetzten konnte ging der Treibstoff aus und das Ganze landete unsanft auf der Seite und sein Gefährt brach auseinender. Die Rückkehr Rakete lag nutzlos im Staub. Unzählige male hatte Jeb versucht sie aufzurichten. Er hatte versucht sie liegend zu beschleunigen und das Ruder hochzureißen was nur dazu führte das seine Kabine Schrammen und Beulen bekam und eine Solarzelle abbrach. Mühsam rollte Jeb in der Landekapsel wieder dem leeren Container und dem Rover entgegen den er mitgebracht hatte. Unter dem Codewort "Wichtelgeschenk" hatte man den Rover entwickelt. Jeb hatte sich bereit erklärt ihn zu testen und war damit zum Mun aufgebrochen. Dann geschah das Missgeschick und jetzt war der Rover der sich sehr eigenwillig fuhr die einzige Ablenkung die Ihm in seinem ewigen und langweiligen Aufenthalt gegeben war. Gerade hatte er Wernher von Kerman angefunkt auf den er stinksauer war weil er sein Verschwinden von der Öffentlichkeit und seinen Kollegen geheim hielt um ja keinen Image-Verlust für das KSC verantworten zu müssen. Jeb hatte Ihm erklärt das seine Snackvorräte auf ein erschreckend niedriges Niveau gesunken war und die recycelte Luft die er atmete auch schon nichtmehr besonders Frisch roch. Wernher von Kerman hatte Ihm versprochen dass er sich der Sache annehmen würde und dann war der Kontakt abgebrochen weil jeb keine Satellitenverbindung nach Kerbin mehr hatte. Er beschloss noch eine Runde mit dem Rover zu fahren und dann Wernher von Kerman noch einmal zu kontaktieren und ihm Feuer unterm Hintern zu machen.


:seriously: Wernher Von Kerman :seriously:


Schon wieder klingelte das Telefon und Wernher von Kerman verlor langsam die Geduld mit seinem Personal. "ja Wernher von Kerman hier". "Hier ist Bob Kerman. Ich wollte noch mal nachfragen ob..." "Jebediah ist noch nicht aus seinem Weihnachtsurlaub zurückgekommen Bob" "Er hatte aber nur 2 Wochen in seinen Kalender eingetragen. Ich mach mir langsam richtige sorgen..." "Sorgen" fragte Wernher von Kerman verdutzt. "nach eurer letzten Dunareise haben sie sich recht ausführlich über Jebediah beschwert. Seien Sie doch froh dass mal etwas länger als erwartet Ruhe im KSC ist." "Es ist aber auch ziemlich langweilig geworden..." "Ich habe Ihnen schon letztens gesagt, dass ich mich persönlich darum kümmere das Jebediah bald wieder im Dienst ist." Etwas wiederwillig legte Bob auf. Wernher von Kerman verzweifelte langsam. er musste Jeb zurückholen. umso länger er fort war desto mehr stellte sich heraus das er das Herz und die Seele des KSC war. Zuerst war er noch froh gewesen den Quälgeist Unruhestifter und Halbbetrüger endlich für eine Weile los zu sein. Wernher von Kerman hatte sich bei der Letzten Duna Mission ganz schön von Jeb ausspielen lassen und das lastete noch sehr auf ihm. Dann hatte er versucht mit dem Konstrukteur Melry Kerman ein Spaceshuttle zu bauen das eine ferngesteuerte Sonde zum Mun brachte um Jeb zurück zu holen aber das hatte nicht funktioniert und Bill der das Shuttle flog hatte nachher unangenehme Fragen gestellt. Er konnte nicht riskieren das die ganze Sache aufflog und er Jeb, einen seiner Angestellten, seit einem Monat auf dem Mun vergammeln ließ. Vor allem jetzt da die Regierung elf knifflige Aufgaben gestellt hatte und dem KSC eine würdige Entlohnung anbot. Wernher von Kerman war nicht mehr der geniale Konstrukteur und Erfinder der er einmal war. Die Administration des KSC hatte Ihn zu einem Bürostühlakrobaten und Sesselpupser verkommen lassen und war seiner Kreativität abgesehen vom Zahlen jonglieren nicht zuträglich gewesen. Es musste etwas passieren. Das KSC brauchte Jeb. Wernher von Kerman sah ein, dass er eventuell doch einige wenige Einweihen musste. Oder vielleicht doch nicht... zumindest nicht sofort...


^^ Bill ^^


Bill Kerman lag in seinem alten Stockbett im Astronautenkomplex des KSC und pulte einige Strohfäden aus der Matratze über Ihm. Das KSC benötigt wirklich wiedermal einen anständigen Geldsegen... Raketen zu den Planeten und Monden schießen und die Astronauten schlafen in Strohbetten... Es war Langweilig... totlangweilig. Seit Jeb auf Urlaub war, und das war er jetzt schon lange, war nicht mehr viel passiert Wernher von Kerman hatte einen stümperhaften Rover bauen lassen und Dießen dann als Geschenk verschickt. und letzte Woche hatten die Flugzeugingenieure ein paar amateurhafte Versuche unternommen ein anständiges Flugzeug zu bauen. Aber keine interessanten Dinge... Als Bill sich die nächste Dosis schlechte Laune einflößen wollte klopfte es an der Tür während diese sich gleichzeitig öffnete und zwei Soldaten und der Oberbefehlshaber der Kerbalesischen Armee Sam Kerman kam in das Zimmer. Noch nie in seinem Leben war Bill so schnell aus dem Bett gewesen und habtacht gestanden. Leider sah er in seinen Boxershorts nicht so ernsthaft aus wie er es in dieser Situation gerne gehabt hätte. Sam Kerman Musterte den angeblich weit gereisten Astronauten von Kopf bis Fuß mit einem etwas fragwürdigen Blick. "Stehen sie bequem" bellte er "ziehen sie grundsätzlich nur einen socken an?" setzte er nach. "Äh nein Sir" stammelte Bill verunsichert. "Ziehen Sie sich etwas an und kommen Sie dann ins Büro von Wernher von Kerman wir haben eine Notsituation. Ich, Wernher von Kerman und einige Ihrer Kollegenwarten dort auf Sie. Beeilen Sie sich". Kaum hatte Sam Kerman das gesagt drehte er sich auf der Stelle um und marschierte mit seinen Soldaten aus dem Zimmer. etwas verwirrt suchte Bill seinen Zweiten Socken und zog, seine Beste Uniform an und rannte aus dem Astronautenkomplex zum Kontrollzentrum und führ mit dem Aufzug in den obersten Stock durch die Glaswände vom Chefbüro konnte er sehen das außer Sam und Wernher von Kerman auch Bob und der Konstrukteur Melry Kerman auf Ihn warteten. Immer noch außer Atem betrat er den Raum.

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