McFlyever

  • STERNENJÄGER



    Nach ebenfalls wochenlanger Überlegungen, war die Lösung am Ende doch sehr simpel. Ich habe an meinem "Stinger-Jet" das Raketen-Triebwerk durch einen Docking Port ersetzt, sodass man das Triebwerk extra mit einem Fahrzeug andocken muss. Das längste an der Reise war die Rückkehr mit mehr als 1200 Tagen. Der Jet ist 3 mal auf Laythe eingeschlagen bevor ich ihn landen konnte, weil er vollgetankt zu schwer war. Das Tankmobil war dadurch größer als geplant und konnte erst nach etlichen Versuchen nahe am Jet landen, entweder war ich zu weit drüber oder bin ins Wasser geklatscht ^^ Der Sprit hat bis auf den letzten Tropfen gereicht, so dass der Jet nur einmal auf Laythe betankt werden musste. Der restliche Treibstoff im L-VN und Jet haben für die Rückreise ausgereicht, allerdings hat mir Tylo dabei sehr geholfen.


    Die Mission in Stichpunkten:


    1. Triebwerk an Jet angedockt


    2. Mit dem Jet von der Runway aus in einen Kerbin Orbit geflogen (ca. 90 Km), Triebwerk abgedockt (= Weltraumschrott)


    3. Falcon 9 / L-VN zum Jet geschickt, angedockt und mit dem Resttreibstoff der Falcon nachgetankt, dann das L-VN abgedockt, gedreht, das Triebwerk aktiviert und wieder am Jet angedockt


    4. Transfer an Mun vorbei nach Jool, Brenndauer waren mehr als 20 Minuten -.-


    5. Dort angekommen wie jedes mal einen Aerobrake bei Jool


    6. Direkt nach Jool in einen Laythe Orbit, dort wieder Aerobrake auf einen 100 Km Orbit


    7. Den Jet für die Landung abgebremst und abgedockt (zuvor noch 95 % des Treibstoffs ins L-VN gepumpt, weil sonst für die Landung zu schwer)


    8. Das L-VN wieder in einen Orbit beschleunigt (wird für die Rückreise benötigt), Zum Jet gewechselt


    9. Nach mehreren einschlagenden Versuchen endlich eine halbwegs vernünftige Landezone gefunden und den Jet nahe am Wasser gelandet, Jebediah und ich hatten Tränen in den Augen


    10. Fertigstellung und dann Start des Tankmobils, (auch mit Falcon Antrieb aber ohne ein Atomtriebwerk was sich noch als kleines Problem herausstellen soll)


    11. Transfer nach Jool, aber diesmal mit direktem Kurs auf Laythe mit anschließendem Aerobrake mit ca. 100 Km Orbit


    12. Ein paar Runden um Laythe gekreist bis Landezone heller wurde und nach ca. 15 Versuchen mit rund 500 m Entfernung am Jet gelandet


    13. Tankmobil angedockt, Treibstoff transferiert, Decoupler gelöst, Bremsen gelöst und das Fahrzeug seinem Schicksal überlassen - es blieb nur die Hinterachse davon übrig


    14. Start auf Laythe, bei einer Höhe von 25 Km fielen die Jet-Triebwerke aus - plötzlich Drehung um 90° nach rechts, Zündung des Raketen T. und Jet wieder auf Kurs gebracht, dadurch viel Treibstoff verschwendet


    15. 60 Km Orbit erreicht, L-VN Triebwerk erreicht und angedockt, Resttreibstoff aus Jet ins L-VN gepumpt und gehofft das diese 500 L Fuel für die Rückreise reichen würden


    16. Festgestellt das der Sprit nicht für eine normale Rückreise reichen wird, denn das Tankmobil hat zu viel Sprit für die Hinreise benötigt, eine Lösung musste her, denn eine weitere Betankung wollte ich mir ersparen...


    17. Laythe so verlassen das ich direkt ein Swing-By an Tylo machen konnte, dieses hat die Apo auf gute 500.000 Km vergrößert was noch zu wenig war um Jool zu verlassen, also gleich danach ein zweites mal bei Tylo Schwung geholt und so das Jool System mit viel Speed verlassen, die Sonnen Periapsis war dadurch nahe bei Dres


    18. Nach 2 Jahren und mit den letzten Tropfen Sprit einen Kerbin Transfer erreicht, bei Kerbin die Periapsis auf 25 Km verringert, ich wollte direkt landen


    19. Die restlichen 150 L Fuel (Oxidizer war schon alle) auf die beiden Tanks im Jet verteilt, L-VN abgedockt (verglüht) und mit über 4400 m/s Richtung 280° in die Atmosphäre eingetaucht, bei 26 Km die Triebwerke eingeschaltet und mit über 2000 m/s weitergeflogen zum KSC


    20. Landung mit Null Litern Treibstoff im Gleitflug nahe am KSC (20 Km), der Jet ist ohne einen Kratzer angekommen und ist bereit für eine weitere Mission :D