Angepinnt [Fragen] Themen die eines Themas nicht wert sind

    • Stimmt. Aber nicht weil man es muss sondern weil man es kann. Denn die Soyuz ist mit dem gleichen System wie die Progress ausgestattet. Und die kann allein andocken.
      Der Grund, warum man das manuell macht kam daher weil die kosmonauten protestiert haben, was in der udssr ja eher selten vorkam. Die wollten auch irgendwas selbst machen und nicht nur Nutzlast sein. Und das hat sich bis heute gehalten. Außerdem kann ein Mensch in notsituationen evtl. schneller reagieren Bzw. Andere Entscheidungen treffen.
      Alles Käse, oder was?
    • Miauzi schrieb:

      oder den Laden voll crashen
      wie bei der letzten Mission der "Mir" - wo via Handsteuerung der Progress-Transporter in die Station gerammt wurde
      Ganz autonome Systeme haben aber auch ihre Tücken und bauen gerne Mist.

      Mal ganz abgesehen davon dass Menschen gerne ne Eingreifmöglichkeit haben (ich denke nicht dass sich irgendein Astronaut in ne Mühle hocken wird bei der man ihm schon sagt dass er sie nicht beeinflussen können wird), gibt es auch Situationen wo der Mensch ganz klar die Nase vorne hat. Und das sind eben gerade Notsituationen. Ausfall von Technik, Notsituationen bei denen man Dinge aufgeben und out of the Box handeln muss, sowie vehängnissvolle Rauchfahnen, das sind einfach Dinge auf die du Computer nicht vorbereitet bekommen wirst. Die bleiben starr bei dem ihnen eingetrichterten Konzept, während Menschen dann improvisieren und neue Ziele sowie Handlungsstrategien aufstellen können.

      Klassisches Beispiel: Der Hudson-River
      Du kannst nem Computer nicht beibringen so ne Nummer abzuziehen :D


      btw. wenn ihr vorhabt das auszudiskutieren lohnt sich evtl ein eigenes Thema? :P ;)
      "Und er ging hinauf nach Bethel. Und als er den Weg hinanging, kamen kleine Knaben zur Stadt heraus und verspotteten ihn und sprachen zu ihm: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf! Und er wandte sich um, und als er sie sah, verfluchte er sie im Namen des Herrn. Da kamen zwei Bären aus dem Walde und zerrissen zweiundvierzig von den Kindern." [2. Könige, 2:23-24]

      #wikirettung
    • Miauzi, der Crash der Progress war aber nicht auf menschliches Versagen zurückzuführen. 1. wurde den kosmonauten das Manöver erst kurz vorher mitgeteilt. Die waren überhaupt nicht drauf vorbereitet. 2. gab es keine Kamera an der MIR mit der man das Schiff von der Station aus sehen konnte. Auch die Fenster halfen hier nicht. 3. war auf dem Bild der Progresskamera vor lauter Rauschen fast nichts zu erkennen. Die sind das Ding also quasi blind geflogen. Das hätte wohl niemand hinbekommen.

      Die haben die Bodenkontrolle sogar regelrecht angefleht das nicht durchzuführen. Die bodenkontrolle hat das abgeraucht abgelehnt da man schnellstmöglich von dem automatischen System wegkommen wollte. Grund: es wurde nicht in Russland sondern der Ukraine hergestellt.

      Im Grunde war es ein menschliches Versagen. Aber von der bodenkontrolle, nicht von den kosmonauten die das Ding gesteuert haben.
      Alles Käse, oder was?
    • Mal ernsthaft Leute, das ist doch gar nicht das Thema hier. Für eine solche Diskussion könnte man eure Posts auslagern und einen eigenen Thread aufmachen. Dieses Thema hätte durchaus einen eigenen verdient. ;)

      Bei der letzten Frage die eines Themas nicht wert waren ging es darum eine Rakete, die einen Orbit, Richtung Mun, Mun Landung und Rückkehr durchführen sollte. Vielleicht kümmern wir uns wieder mehr darum?
      Und meine Einschätzung zu der gezeigten Rakete ist, das diese die ganze Mission nicht schaffen würde. Selbst wenn Richting 90° gestartet wird. Da fehlt noch ein wenig um Jeb nicht stranden zu lassen.
    • woeller3 schrieb:

      Vielleicht kümmern wir uns wieder mehr darum?

      Und meine Einschätzung zu der gezeigten Rakete ist, das diese die ganze Mission nicht schaffen würde. Selbst wenn Richting 90° gestartet wird. Da fehlt noch ein wenig um Jeb nicht stranden zu lassen.
      Generell ist es wichtig sich nicht zuviel auf einmal vorzunehmen - Munlandung sollte erst die fünfte bis 10te Mission sein die man macht.

      Zuvor einfach einiges erledigen welches Sciencepunkte bringt - notfalls auch ohne Vertrag, durch die Errungenschaften bekommt man meistens mind. das Geld zurück was die Mission gekostet hat.

      Prioritäten setzen bei der Forschung. Oft beobachte ich das sich gierig auf die 2,5m Triebwerke gestürzt wird obwohl noch wichtige parts in 1,25m fehlen. Neben den Triebwerken braucht man aber auch die Tanks, Adapter und ggf. 2,5m Kapseln.
      Auch die kleineren parts werden immer gebraucht ;)
      Gutes Beispiel ist die Lander Can - noch leichter als der MK1 Pod, beide zusammen erlauben Pilot + Wissenschaftler. Letzterer kann Goo und Materialbay zurücksetzen und diese somit mehrfach nutzen auf einem Flug.
      Beispiele für wichtige parts:
      - alle Scienceinstrumente die in Reichweite der SP liegen
      - Lander Can - Wissenschaftler mitnehmen
      - Solarzellen
      - HECS Probecore, der kann alles was ein 1-Sterne-Pilot kann. Mit unbemannten Sonden kann man prima Science sammeln und Meilensteine erreichen. Probecore, Solar, Antenne und alles an Science mit brachialer Gewalt in einen Sonnenorbit prügeln und alle Daten senden. Der Meilenstein spielt die Kosten locker wieder rein.

      Eher unwichtig:
      - RCS Tanks und Düsen, solange man nicht soweit ist zu docken braucht man sie nicht, aus allen Kapseln solange das Monoprop beim bau entfernen um Gewicht zu sparen
      - Alle Flugzeugparts (nur persönliche Meinung und Flugzeugbau in KSP wäre nochmal ein eigenes Thema)
      - Radiatoren - werden erst fürs Mining und Fuelprouktion gebraucht

      Hier ein Bauvorschlag für eine Sonnenorbitsonde:

      HECS (oder OCTO) probecore zu Beginn
      Einen Goo mittig darunter (!), das Verschiebewerkzeug oben links kennenlernen und schätzen lernen ;)
      je 1x Thermo- und Barometer, 2x Batterie seitlich an den probecore
      eine 1,25m cargobay drüberstülpen, darauf eine aerodynamische nosecone
      darunter Tanks, Materialsbay, Solarzellen, Antenne(n) und Terrier
      decoupler, mehr Tanks, Swivel
      mit 3x o. 4x Flossen unten garnieren.


      Bauvorschlag für eine bemannte Sciencemission die zu Beginn einer Career sinvoll ist:

      MK1 pod, darauf MK16 Fallschirm
      Landercan mit Solarzellen und Hitzeschild darunter
      decoupler
      Cargobay mit Batterien und Scienceinstrumenten
      Materialsbay
      Tanks + Terrier
      decoupler
      mehr tanks und Swivel - ggf. seitlich 2x decoupler + Hammer - ja die reichen vollkommen.
      MJ/KER sollten eine gesammt dV von 4000 oder so anzeigen

      Wichtig: zuerst Gebäudeupgrade nötig damit Kerbals unterwegs aussteigen können
      In die Landercan kommt ein Wissenschaftler

      Den Start so gut wie möglich fliegen, ist diesmal aber nicht so kritisch, Die AP soll ruhig bei 300km liegen. Auf der AP dann prograde brennen und die PE auf 75km bringen.
      Nun die Science nutzen, Crew report senden. Aussteigen, EVA-Report machen und alle Science einsammeln,Goo und S.Jr. reseten. Alle Messungen waren high over Kerbin.
      zur PE warpen, dort ist near Kerbin, Science wiederholen und einsammeln.
      Je nach verbleibendem fuel an der AP oder sogar PE deorbiten, absprengen.

      - auch der Wissenschaftler hat Orbit erreicht und sich sein Sternchen verdient
      - jedes Instrument 2x benutzt zum Gewicht von einem
      - mehr als doppelte SP als wenn man einfach nur einen 75km Orbit geflogen wäre
      - anstelle der Landercan kann man auf den MK1 pod einen probecore setzen und ohne pilot fliegen


      Und nach beiden Missionen erstmal nur einen unbemannten Mun flyby, immer schön der entsprechenden Verträge nacheinander annehmen und erfüllen.

      Es ist keine Schande mit F5 ein quicksafe zu machen, Versuch macht kluch ;)

      Auch die Landebahn ist ein Biom, Kapsel + Instrumente im SPH zusammenbauen, starten, messen, recovern, später mit einem Rover alle Gebäude abklappern und SP einsammeln, sind alles Biome.

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    • woeller3 schrieb:

      ...erfolgreich gelandet mit Suicide Burn.

      Der Suicide Burn gibt doch den spätest möglichen Zeitpunkt an, bei dem man noch vor dem Aufprall abbremsen kann, richtig?
      In manchen Videos habe ich gesehen, dass das nicht funktioniert hat und der Spieler meinte dann, er hätte zu wenig Schub gehabt...

      Ich habe das selber noch nie so wirklich ausprobiert, würde es aber echt gerne machen, weil man so ja im Prinzip (fast) genauso gut landen würde, wie Mech Jeb. Also worauf muss ich da genau achten? Muss ich wirklich bis zu der angegeben Höhe fallen und dann erst bremsen?
    • In meinem Test, ohne Mods hab ich das ganze über den Daumen gepeilt und es änlich wie SpaceX gemacht - naja nicht wirklich. :D
      Erst einen Burn durchgeführt der mein Craft gut abbremst auf unter 1k m/s nach dem deorbit. Dann fällt es frei und nach Gefühl den Suidide Burn ausgeführt. Bei ca 3000m über Seelevel dann langsam dabei den Schub verringert. Höhe und Geschwindigkeit im Auge behalten und dann kommt ja der Punkt an dem der Schatten vollständig geladen wird. Ab da ist es eigentlich einfach.

      Theoretisch ist ein Suicide Burn die effektivste Landemöglichkeit wenn man mit Triebwerken arbeitet. Ich rate dafür zu Better Burn Time. Oder zu KER. Beide zeigen die Zeit bis zum Einschlag und die erforderlichen dV an. Bzw den Start des Burns.
    • Alternativ kann man auch Diazos Vertical Velocity nutzen. Das führt den Suicidburn automatisch aus. Nutze ich gerade für meinen Skycrane. Das gute daran: das läßt sich auch über Actiongroups steuern und man kann die Zielhöhe eingeben. Mein Skycrane soll ja z.B. nicht landen sondern 10 Meter über dem Boden schweben.
      Nachteil: kommt manmit zu hoher Geschwindigkeit rein dann neigt VV dazu etwas zu spät zu bremsen und man knallt mit etwa 30-40m/s auf den Boden.
      Daher führe ich einige hundert Meter über dem Boden dann meist nen kurzen Burn durch um auf 100-200m/s abzubremsen. Dann funktioniert VV sehr gut. In Verbindung mit Diazos Modactions, SmartParts und den ActionGroups (am besten auch Diazos ActionGroups extended --> gibt ne neue Version von Linuxgurugamer) kann man so sogar ein vollkommen autonomes landen "programmieren". Wenn mein Skycrane mit Rover fertig sit versuche ich mal nen Video davon zu machen.
      Alles Käse, oder was?
    • Cheesecake schrieb:

      Alternativ kann man auch Diazos Vertical Velocity nutzen. Das führt den Suicidburn automatisch aus. Nutze ich gerade für meinen Skycrane. Das gute daran: das läßt sich auch über Actiongroups steuern und man kann die Zielhöhe eingeben. Mein Skycrane soll ja z.B. nicht landen sondern 10 Meter über dem Boden schweben.
      Das könntest du gerne mal in einem kleinen Tutorial erklären ;)
      Fände ich sehr interessant, da ich auch schon mal ein wenig mit den Smartparts experimentiert habe und ist sicher nützlich für so manch andere Applikation.
    • Jup, sind sie. Kann ich gerne machen wobei die SmartParts fast schon selbsterklärend sind. Komplizierter sind da schon Vertical Velocity und insbesondere ModActions. ModActions ist deswegen aber interessant weil man fast alle Aktionen per ActionGroup steuern kann, selbst den Schub der Triebwerke, SAS und vieles mehr. Wenn man mal den Bogen raus hat gehts dann recht leicht von der Hand.
      Alles Käse, oder was?